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Autor Thema: Studieren im Ausland  (Gelesen 717 mal)
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chris
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« am: 13. Dezember 2009, 19:00:22 »

Hallo ihr Reiselustigen,

in ferne Regionen reisen, fremde Kulturen, Menschen und Sprachen (besser) kennen lernen
etwas Abwechslung von Zuhause und der eigenen Universität - wer träumt nicht davon?

Leider ermöglicht nicht jeder Geldbeutel derartige Träume. Zudem Doch es gibt Abhilfe.

Der Klassiker unter den Austauschprogrammen ist das ERASMUS-Programm. Es wurde ins Leben gerufen, um die Mobilität und den Austausch von Studierenden innerhalb der Europäischen Union zu fördern. Fast jede deutsche Universität und Fachhochschule besitzt mehrere Erasmuspartnerschaften mit Hochschulen in anderen europäischen Ländern, die den Studierenden einen ein- oder zweisemestrigen Aufenthalt ermöglichen. Voraussetzung sind meist drei abgeschlossene Fachsemester und Grundkenntnisse der Sprache des Wunschlandes.

Mit ERASMUS können auch Praktika für Studierende in einer Institution im europäischen Ausland gefördert werden. Von der Unterstützung ausgenommen sind Praktika in europäischen Institutionen/Organisationen und nationalen diplomatischen Vertretungen.

Sowohl für Stipendien des ERASMUS-Programms für Studienaufenthalte als auch für Praktika sind die ERASMUS-Koordinatoren der Hochschulen verantwortlich, bei denen auch die Bewerbungen eingehen.

Beim deutsche akademische Austauschdienst (DAAD) findet ihr weitere Informationen diesbezüglich.


Der DAAD bietet u.a. auch das goeast-Programm ermöglicht deutschen Studierenden einen Studien- und Forschungsaufenthalt in Osteuropa, Südosteuropa und den Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS). Dazu zählen Semesteraufenthalte in Ländern wie Tschechien oder Lettland sowie Sprachkurse, die mit Teilstipendien gefördert werden.


Eine weitere Möglichkeit bietet ASA. Die Selbstbeschreibung von ASA lautet „ASA = Lernen + Erfahren + Bewegen“. In diesen drei Phasen sollen Teilnehmer ASA durchlaufen: Vorbereitungsseminare in Deutschland, dann ein dreimonatiger Auslandsaufenthalt in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Südosteuropa. Letztendlich sollen die Teilnehmer mit ihren Erfahrungen dazu beitragen, entwicklungspolitische Bildungsarbeit an andere zu vermitteln. Circa 250 Stipendien vergibt ASA jedes Jahr an Studierende und junge Berufstätige mit nicht-akademischer Ausbildung. Bewerber sollen zwischen 21 und 30 Jahren alt sein und Interesse an globalen Zusammenhängen wie gesellschaftliches Engagement mitbringen. Im Herbst erscheint der Katalog mit den jeweiligen Projekten fürs nächste Jahr.


Der Pädagogische Austauschdienst (PAD) bietet ein Fremdsprachenassistentenprogramm an. Der Einsatz als Fremdsprachenassistenz gibt insbesondere Lehramtsstudierenden die Gelegenheit, in einer ausländischen Bildungseinrichtung am Deutschunterricht teilnehmen zu können und dabei ihre Kenntnisse über Sprache und Kultur des Einsatzlandes auszubauen. Der Aufenthalt dauert bis zu zehn Monate. Die Anforderungen an Bewerber variieren je nach Gastland.


Das deutsch-amerikanische Fulbright-Programm dient dem kulturellen Austausch von Akademikern. Stipendien (Voll- und Teilstipendien), Reisestipendien zur Fortsetzung, Ergänzung oder Erweiterung des Studiums an einer US-Universität - erhalten deutsche Studierende und Graduierte, die mindestens zwei Semester in Deutschland absolviert haben. Die Voraussetzungen unterscheiden sich je nach Stipendium.


Letztendlich stellen die beschriebenen Programme eine Auswahl der Möglichkeiten dar, denn es existiert eine Vielzahl länderspezifischer Austauschprogramme. Es lohnt sich, einen Blick auf die Seiten des Deutschen akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der einzelnen Botschaften zu werfen. Eine gute Übersicht über die Programme findet sich auf dem Portal rausvonzuhaus. Hilfreich ist auch die Datenbank der Freiwilligendienste.


Aufgrund der Vielzahl der Anbieter im Bereich der Auslandspraktika ist es sehr sinnvoll, sich die Bedingungen der durchführenden Organisationen genau durchzulesen und zu vergleichen. Die trägerübergreifende Arbeitsgruppe „Qualitätsentwicklung für Auslandspraktika“ hat einen Flyer und einen detaillierteren Katalog herausgebracht, der Kriterien für ein qualitatives Praktikum aufführt.


Nun könnt ihr gerne eure Vorstellungen & Wünsche bezüglich Auslandsstudien beschreiben,
bzw. freuen wir uns besonders über eure Eindrücke und Erfahrungen die ihr sammeln konntet. 43

Gruß, Chris
« Letzte Änderung: 13. Dezember 2009, 19:19:40 von chris » Gespeichert

Nur der ist jung, der mehr Träume als Erinnerungen hat.

Es gibt zwei Möglichkeiten wenn man auf Schwierigkeiten trifft:
Man verändert die Schwierigkeiten oder man verändert sich selbst.

Verträume nicht dein Leben,   lebe deinen Traum !
Lili Luchs
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« Antworten #1 am: 17. Januar 2012, 19:04:20 »

Im Ausland studieren klingt auch gut. Dazu müsst ich nur erst einmal wissen was ich studieren möchte. 37
Was ich schon sicher weiß: Nach der Schule will ich erst einmal REISEN REISEN REISEN - immer der Sonne hinterher! 58
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